Ist das möglich? Der KinderTheaterBeirat spielt Theater
KinderTheaterPlenum im Herbst 2017: Keine Bühne ohne uns!
Wie macht ihr das? Das GRIPS und seine Leute
KinderTheaterBeirat bei Augenblick Mal! 2017
Das KinderTheaterParlament 2016 - die Doku
Der Gesetzentwurf des KinderTheaterParlaments
Der neue KinderTheaterBeirat
Junge Zuschauer fordern Mitbestimmung
KinderTheaterParlament vom 17. bis 20. Oktober 2016 - Hier gibt's was zu sehen!
Die rasenden Reporter*innen fragen sich durch die Ausschüsse
Hände hoch! Wir entscheiden! Der Moderationsausschuss
Erste Eindrücke vom KTP
Bundestagsbesuch
Ausschusstag im GRIPS Podewil
Es geht weiter nach den Ferien
Video zur vierten Delegationssitzung
Die vierte Delegationssitzung
Puppen, Menschen und die dritte Delegationssitzung
Mitmachstücke und die zweite Delegationssitzung
Tag Hicks und die erste Delegationssitzung
Die Auftaktveranstaltung

Ist das möglich? Der KinderTheaterBeirat spielt Theater

Mittlerweile treffen wir uns seit 8 Monaten. Wir gucken uns nicht nur Stücke an und reden darüber, wir spielen auch selber und machen lustige Übungen. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Ganz exklusiv lesen wir ein Buch, das nächstes Jahr auf die GRIPS Bühne kommt. Demnächst treffen wir auch den Autoren. Aber alles noch streng geheim!


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KinderTheaterPlenum im Herbst 2017: Keine Bühne ohne uns!

Vom 23. - 27.10.2017 findet in der Nachfolge des KinderTheaterParlaments 2016 das KinderTheaterPlenum statt.

Dabei kommen etwa 40 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zusammen, um sich aktiv in das Kindertheatergeschehen einzubringen. Wir wählen dann auch den neuen KinderTheaterBeirat.

Der aktuelle Beirat bestimmt die Planung für den Ablauf des Plenums mit. Der Essensplan steht bereits, aber auch wann es an den fünf Tagen losgeht und endet und vor allem, wann wir Pausen machen.


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Wie macht ihr das? Das GRIPS und seine Leute

Hier kommt eine Rückblende zu unserer Erkundungstour durchs GRIPS Theater!

Auf unserem Weg von der Kasse in den Zuschauerraum, zur Bühne und dahinter bis zur Kostümabteilung lernen wir viele neue Leute kennen. Wir stellen unsere neugierigen Fragen und sie erzählen gleich spannende Details aus dem Theateralltag. Wie bauen die Techniker den Dönerimbiss und Kiosk bei Schnubbel so schnell auf? Spielen die Techniker auch manchmal mit? Und wo werden die aufwändigen Kostüme hergestellt? Wir sind für einen Moment dabei!

Im zweiten Teil erfahren wir mehr über Licht und Ton und sind dabei quasi über der Bühne.  Wir ziehen auch durch die Büros der Leute hinter den Kulissen und in der Verwaltung. Klar muss auch jemand den Menschen draußen erzählen, was im Theater läuft, Gelder müssen verwaltet und überhaupt der ganze Spielbetrieb organisiert werden. Schließlich können die Schauspielerinnen nicht an zwei Orten gleichzeitig sein. Und ein Bühnenbild aufzubauen braucht auch seine Zeit.

Unsere neuen Eindrücke haben wir in Fotos, Ton- und Filmaufnahmen festgehalten und in der GRIPS Box gesammelt und zusammengeklebt.


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KinderTheaterBeirat bei Augenblick Mal! 2017

Im April 2017 bekam der KinderTheaterBeirat einen Auftrag von "Augenblick-Mal 2017 - das Festival des Theaters für junges Publikum".

Nach der Aufführung von "Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor" konnten wir als einzige Kindervertretung das Stück mit dem Publikum besprechen.

Es geht um die Fluchtgeschichte eines Mädchens. Dabei spielen Toda, ihr Vater, ein Schlepper, eine 16_10_04_1136.jpgErzieherin, andere Kinder und ein Kommandant eine Rolle. Die Schauspielerin auf der Bühne spielt auch die Puppe Toda. Es wird erzählt, mit Kreide gemalt und mit Schatten gespielt.

16_10_04_1136.jpgDie Regisseurin heißt Susanne Koschig und hat das Stück am Theater Waidspeicher in Erfurt inszeniert. Wir konnten uns mit ihr und der Schauspielerin Kathrin Blüchert austauschen. Das war für alle eine neue und aufregende Erfahrung. Danach gab es Pommes!

16_10_04_1136.jpgHier ein kurzer Audio-Podcast zu Augenblick Mal! 2017, in dem Anastasia erzählt, was sie am Theater mag. Wiebke Hagemeier, die den Beirat mit Friederike Dunger leitet, spricht über die Themen, die uns im KinderTheaterBeirat besonders beschäftigen. Bei 01:48 geht's los! (Fotos: Jörg Sobeck)


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Das KinderTheaterParlament 2016 - die Doku


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Der Gesetzentwurf des KinderTheaterParlaments


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Der neue KinderTheaterBeirat

Kurz nach dem KinderTheaterParlament haben sich die gewählten Vetreter*innen zum ersten Beiratstreffen am GRIPS Theater getroffen. Jetzt geht es darum, genauer zu erfahren, wie Theater eigentlich funktioniert und wie sich die Kinder dort einmischen können. Hier stellen sich die Kinder vom KinderTheaterBeirat erstmalig vor.

Der neue KinderTheaterBeirat .


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Pressebericht Berliner Zeitung: http://www.berliner-woche.de/.....

Junge Zuschauer fordern Mitbestimmung: Erstes Kindertheatergesetz verabschiedet

Berlin: Podewil

Hansaviertel. Hundert Berliner Kinder haben im Grips-Theater das "erstes Kindertheatergesetz" verabschiedet.

Das Gesetz ist Ergebnis des "Kindertheaterparlaments" in der zweiten Spielstätte des Kinder- und Jugendtheaters, dem Grips-Podewil an der Klosterstraße. Das "Parlament" ist Teil von "Theater nur mit uns! Kinder für mehr kulturelle Selbstbestimmung". Bei dem zweijährigen, mischfinanzierten Projekt arbeitet der Förderverein für Theaterpädagogik, "Gripswerke", mit dem evangelischen Johannesstift und seiner Kampagne "Kinder beflügeln" zusammen.

Die Kinder forschten darüber, inwieweit ihr im Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention verankertes "Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben" auch praktisch umsetzbar ist. Herausgekommen ist das sieben Paragraphen umfassende Kindertheatergesetz. Darin wird an erster Stelle von der Politik gefordert, Kinder bei dem, was und wie etwas im Theater für sie gezeigt wird, mitbestimmen zu können.

Theater soll mobil sein, um zu den Kindern zu kommen und nicht umgekehrt. Im Schulunterricht soll zudem mehr Theater gespielt werden, "weil man lernt, sich zu bewegen, zu tanzen und zu singen, laut zu sprechen, respektvoll miteinander umzugehen, und man kann sich einen Hut aufsetzen und jemand anderes sein", heißt es im Gesetz. Von den Eltern wird eine Mitbestimmung an der "Abendgestaltung" gefordert. Und schließlich fehlt auch ein Antidiskriminierungsparagraph nicht.

Stefan Haddick vom Referat "Kinderrechte" im Bundesfamilienministerium teilte mit, Ministerin Manuela Schwesig (SPD) würde diese Forderungen "in ihrer Arbeit mitdenken". Der Bundestagsabgeordnete Norbert Müller von der Linkspartei versprach, das Kindertheatergesetz auf der nächsten Sitzung der Kinderkommission des Bundestags, deren Vorsitzender er ist, zur Sprache zu bringen. Auch Kulturstaatsekretär Tim Renner will es seinem Chef, dem Regierenden Bürgermeister und Kultursenator Michael Müller (beide SPD), vorlegen.

Das erste Kindertheatergesetz wird ab sofort im Grips Theater umgesetzt. Zehn Kinder aus dem Kindertheaterparlament wurden in den Kinderbeirat des Theaters gewählt. Auf Initiative des Künstlerischen Leiters des Grips, Philipp Harpain, werden sich Theaterleitung und Kinderbeirat ein Jahr lang alle zwei Wochen über Stücke, Bücher, Themen, Ideen, Formen, Figuren, Geschichten und Projekte austauschen. KEN


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KinderTheaterParlament vom 17. bis 20. Oktober 2016 - Hier gibt's was zu sehen!

Die Eröffnung, das Werken, Denken, Sprechen und Improvisieren in den Ausschüssen und das ganze, bunte Zusammenspiel überhaupt!

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Die rasenden Reporter*innen fragen sich durch die Ausschüsse


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Wir wollen abstimmen - aber wie?

Im Moderationsschuss probten wir nicht nur zu moderieren, sondern erfanden auch, wie wir abstimmen können. In unserer öffentlichen Parlamentsdebatte sieht das dann so aus:
Wir klammern uns an - hier für die eine Forderung zum KinderTheaterGesetz oder lieber für die andere Fassung dort auf der anderen Seite der Bühne.

Wir gehen ins rote oder blaue Licht.

Wir geben unseren Stimmzettel ab, um den KinderTheaterBeirat zu wählen.

Wer ist dafür - wer ist dagegen? Karten hoch!



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Erste Eindrücke vom KTP

Vier Tage lang wurde gemalt, gebastelt, geredet, abgestimmt und natürlich ganz viel Theater gespielt!
Auf Ausschüsse könnt Ihr die ersten ersten Eindrücke der Ausschüsse sehen.

Und auf Was wir wollen unser eigenes KinderTheaterGESETZ!

Und ürbigens haben wir in der ersten Sitzung abgestimmt. Das KinderTheaterParlament heißt jetzt KTP!
Viel Spaß beim Stöbern!


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Bundestagsbesuch

Das ist ein großer Teil unserer KinderTheaterParlament-Gruppe vor dem Bundestag. Am 5. Oktober haben wir uns angeschaut, wie es im Abgeordnetenhaus und im Plenarsaal im Bundestag aussieht und erfahren wie das Parlament funktioniert.

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Kinderkommission, Norbert Müller, konnten wir alle Fragen stellen, die uns zu Politik einfielen. Warum wolltest du Politiker werden? Wie bist du Politiker geworden? Ist das langweilig?

Etwas bewegen und anstoßen möchte er. Die Abgeordneten streiten sich gerne und diskutieren ganz viel in den Ausschüssen. Das spannendste passiert aber auf den Fluren!

Mal sehen, wie das bei uns ist!

Am Montag, den 17.10.2016 eröffnen wir das KinderTheaterParlament 2016!


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Ausschusstag im GRIPS Podewill

 

Am 4. Oktober trafen sich alle Kinder zum Ausschusstag im GRIPS Podewil.
Die Kinder haben die Ausschüsse des KinderTheaterParlament und ihre Leitungen kennengelernt.
Die Ausschüsse heißen 

1 Wenn ich König*in von Deutschland wär'… Theater ist ein Kinderrecht!
2 Wir tanzen nach unserem Rhythmus – wo die Schule mit muss
3 Familiendschungel
4 Was geht? Themen, Ideen und Geschichten für das Theater der Zukunft!
5 Wer MACHT Theater?
6 Werkstatt der (Un-)Möglichkeiten
7 Theater im Straßenlabyrinth Berlin gehört uns!
8 Kamera ab! – Live aus dem Backstagebereich
9 Hände hoch! Wir entscheiden! Moderationsausschuss

Wir haben diskutiert, gespielt und am Ende hat jedes Kind gewählt, zu welchem Ausschuss es während des KinderTheaterParlament vom 17. bis 20. Oktober gehören möchte.


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Es geht weiter nach den Ferien!

20.September: Einen schönen Weltkindertag! Die Vorbereitungen fürs KinderTheaterParament laufen auf Hochtouren. Am 4.10. treffen sich wieder alle im Podewil und dann geht es auch schon gleich in den Bundestag! Das Orgateam freut sich schon!.


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Video zur vierten Delegationssitzung

4. Delegationssitzung .


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Die vierte Delegationssitzung

Ein letztes Mal vor den Sommerferien formulieren die Delegationen Wünsche an das Theater. In Theaterszenen diskutieren die Kinder ihre Wünsche und finden eine Lösung, um die unterschiedlichen Meinungen zusammenzubringen.
Daraus entsteht pro Delegation eine Forderung.

Wir blauen Rixi-Burger fordern, dass Kinder bei der Stückauswahl und bei der Regie mitbestimmen können, denn sie haben mehr Fantasie! Kindertheater sollen mehr Geld bekommen als andere Theater, denn es gibt mehr Kinder als Erwachsene.

Wir Roten Mullewapp-Gomos und friedlichen Fastfood-Pferde fordern mehr reale Situationen im Theater, weniger so tun als ob – Kinder spielen Kinder! Das Theater soll moderner sein, mehr Technik und Spezialeffekte verwenden!

Wir schwarzen Nohlhosen finden es wichtig, dass man im Theater essen darf! Nervtölen raus – Chips rein!

Wir Blau-weißen-Birkenspaghetti fordern, dass Kinder im Theater öfter auf der Bühne stehen! Kinder sollen den Intendanten bei seiner Arbeit begleiten dürfen! Mehr Kunstblut im Theater, solange es vorher angekündigt wird und keine Schauspieler*in eine Allergie dagegen hat!

Wir Regenbogen-Kids wollen mehr Züge und Zombies im Theater sehen! Kinder sollen mitspielen und selbst entscheiden!

Wir Blauen Gottlöwen sind entschieden dafür, dass Kinder Theatergutscheine von der Schule bekommen! Kinder sollen mit einer Limousine von zuhause abgeholt und ins Theater gefahren werden oder das Theater soll zu ihnen nach Hause kommen! Theaterhäuser sollen ein Raum zum Toben haben und genügend kostenloses Essen für alle!

Wir Lieberleo-bunterchickenlöwen wollen, dass Theaterstücke 10 Stunden dauern, wenn sie witzig und spannend sind und nur 20 Minuten, wenn es langweilig ist. Und Kinder sollen selbst vorher sagen, ob ein Stück witzig ist.

Wir blauen Rivelhunde wollen eine mittelgroße Bühne mit ca. 100-120 Zuschauern und damit das Theater nicht pleite geht, suchen wir einen Sponsor für Stühle, Geräte und Technik. Außerdem brauchen wir Informationen was im Kindertheater läuft und in jedem Bezirk muss es ein Theaterhaus geben.

Wir Grünen Chaplin-Füchse wollen, dass mehr Kinder im Theater auf und hinter der Bühne mitarbeiten können, ohne, dass sie ausgebeutet werden. Und wir wollen, dass dann einmal im Jahr die Noten der Kinder angeguckt werden, ob die Kinder besser, oder schlechter geworden sind. Wenn sie ganz schlecht sind, dürfen sie nur noch einmal in der Woche ins Theater.
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Puppen, Menschen und die dritte Delegationssitzung

Die dritte Runde führt die Delegationen in das Theater O.N. zum Stück Ma Aisa brasa Mi. Es geht um Liebe zwischen Mutter Erde Ma Aisa und dem Mensch Rutu, um Unsterblichkeit und um Magie. Durch einen Körpertausch mit Frau Bellaflore finden Rutu und Ma Aisa endlich als Abrasa-Bäume zusammen.

In der dritten Delegationssitzung besprechen die Kinder das Stück und vergleichen es mit den beiden anderen, die sie schon gesehen haben.
Sie suchen nach Themen, die sie noch niemals auf der Bühne gesehen haben und die sie sich für das Theater wünschen.

Anschließend spielen sie ihre Themen in einem turbulenten Spektakel selbst an:

Es gibt Mordfälle, in denen gruselige Puppen, Verbrecher und Zombies aufeinandertreffen.
Zwei Breakdancegruppen liefern sich ein Battle.
Ein Eisberg kommt langsam auf die Titanc zu, während der Schminko 1.0 fröhlich vor sich hin arbeitet.
Ein Pferd und eine Katze werden vor dem Tod gerettet.
Ein Parfüm lässt sogar den Pizzaboy zu Boden gehen und im Publikumsraum eines
Theaters ereignen sich Liebesgeschichten, wie sie das Leben sonst nicht schreibt.


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Mitmachstücke und die zweite Delegationssitzung

In der zweiten Runde sehen alle Teilnehmenden entweder das Stück "Tüten im Wind" oder
"Wasserbomben". Hier stehen die Kinder selbst auf der Bühne und erfahren mehr über das
Thema Umweltverschmutzung und vergiftetes Wasser. Sie verkaufen Döner in Plastiktüten oder organisieren einen Sitzstreik auf einer Technologie-Konferenz, sie besuchen eine Müllverbrennungsanlage oder lösen gemeinsam das Rätsel um einen vergifteten Jungen.

In den Sitzungen an den Schulen vergleichen die Delegationen gemeinsam mit Wiebke, Frieda und
Jonathan die gesehenen Stücke: Wie war die Geschichte, das Licht, die Musik, der Raum das
Publikum, das Bühnenbild und das Kostüm? Welche Unterschiede gab es? Danach werden die
gesammelten Begriffe bewertet.
Beliebt sind selbstgeschriebene Lieder, eine Pause während der Vorstellung, Musikinstrumente, viele bunte Scheinwerfer und vor allem, dass Kinder im Theater mitmachen.


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Tag Hicks und die erste Delegationssitzung

Nach der Auftaktveranstaltung und dem gemeinsamen Besuch des ersten Theaterstückes kommen die Theaterpädagog*innen Wiebke, Frieda und Jonathan zu den Delegationen an die Schulen und sprechen in der ersten Delegationssitzung über "Tag Hicks oder fliegen für vier".
In dem Stück geht es um einen Tag im Leben von Hicks, an dem seine Eltern wieder zusammenkommen wollen, sich sein bester Freund in das neue Mädchen an der Schule verliebt und alle drei sich mit einem unbeliebten Mädchen anfreunden.
In der Delegationssitzung wird das Stück gefeiert und befragt, es wird darüber gelästert und Wünsche
werden formuliert:

"Warum stehen da Erwachsene auf der Bühne und spielen Kinder?"

"Das könnten ja zumindest Jugendliche oder sehr kleine Erwachsene sein."

"Das Stück war gar nicht kindgerecht. Die haben sich geküsst."

"Wir müssen das aber auch lernen. Für später. Da werden wir uns sicher auch mal verlieben."

"Wir wollen mehr Action auf der Bühne!"

"Die Discokugel muss auf jeden Fall im nächsten Stück dabei sein."

"Mir hat die Musik voll gut gefallen. Das Trommeln."

"Und das Lied mit den Löwen."


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Die Auftaktveranstaltung

Wir sind angekommen: im GRIPS Theater Berlin und haben den Projektstart am 8. April 2016 mit Theater und im großen Plenum gefeiert. Dabei waren 100 Kinder aus verschiedenen Berliner Bezirken, Theaterpädagog*innen, Künstler*innen und die Pat*innen, die die Kinder während des Projekts ins Theater begleiten.

Auftaktveranstaltung Theater nur mit uns.

Nachdem sich alle gemeinsam das GRIPS-Theaterstück "Tag Hicks oder Fliegen für Vier" angesehen haben, lernten sich die Kinder im Plenum untereinander und die Projektmacher*innen (im Bild u. Wiebke Hagemeier) kennen.

Moderiert wurde die Auftaktveranstaltung von Jonathan Achtsnit (Theaterpädagoge), Wiebke Hagemeier (Künstlerische Leitung) und Friederike Dunger (Theaterpädagogin)

Auf die Zurufe der Kinder reagierend zeichnen Philipp Harpain (ab Sommer 2016 künstlerischer Leiter vom GRIPS Theater), Claudia Lukat (Projketpartnerin vom Evangelischen Johannesstift e.V.), Stephane (Koordination der Pat*innen) und Carolin Fischer (Koordination und Freie Mitarbeiterin GRIPS Werke e.V.) im Schnelldurchlauf Bilder zum Thema Parlament.

Die Delegationen:
Die einzelnen Gruppen während der Auftaktveranstaltung nennen wir Delegationen. In der Delegation sind die ausgewählten Kinder einer Schule, die bei Theater nur mit uns! und beim KinderTheaterParlament mitmachen dürfen.

Zum Abschluss der Veranstaltung erfindet jede Delegation ihren eigenen, einzigartigen Namen:


Theater nur mit uns! Kinder für mehr Kulturelle Selbstbestimmung
Ein Projekt von GRIPS Werke e.V. in Kooperation mit der Kampagne Kinder beflügeln des Evangelischen Johannesstifts.
In Zusammenarbeit mit dem GRIPS Theater Berlin. Gefördert im Bereich Kinder- und Jugendhilfe durch Aktion Mensch e.V. und die Stiftung Kinder in Not - Stiftung zur Unterstützung notleidender Kinder in Deutschland. Finanziert aus Mitteln der Stiftung DKLB und des DPW, LV Berlin. Das KinderTheaterParlament findet statt im Rahmen der Festivals der Kulturellen Bildung 2016 im Podewil Berlin.

- Impressum -